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Degussa reduzieren 11.12.2003
WGZ-Bank
Dr. Bernd Schnarr, Analyst der WGZ-Bank, stuft die Aktie von Degussa (ISIN DE0005421903 / WKN 542190) unverändert mit "reduzieren" ein.
Die Europäische Kommission habe einen Bußgeldbescheid gegen die Degussa UK Holdings Ltd., London, als Rechtsnachfolgerin der Laporte plc. in Höhe von 16,73 Mio. Euro, sowie gegen deren deutsche Tochtergesellschaft Peroxid Chemie GmbH & Co. KG in Höhe von 8,83 Mio. Euro erlassen. Die im Jahr 2001 übernommene britische Laporte plc. und die Peroxid Chemie hätten beim Vertrieb von Organischen Peroxiden (Marktvolumen ca. 250 Mio. Euro p.a., Anwendungen u.a. in der Plastik- und Gummiindustrie) gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen.
Nach Bekannt werden der Vorwürfe, die einen Zeitraum bis 1999 - also vor dem Erwerb - betreffen würden, habe die Degussa umfassend mit der Europäischen Kommission zusammengearbeitet. Peroxide würden zum Unternehmensbereich Fein & Industriechemie (2002er Umsatz ca. 2.347 Mio. e) und hier zum Geschäftsbereich Catalysts & Initiators (2002er Umsatz ca. 258 Mio. Euro) gehören. Nach Erachten der Analysten sei das Bußgeld moderat ausgefallen. Ferner müssten keine zusätzlichen Rückstellungen gebildet werden, da zum 30.09 Rückstellungen von 120 Mio. Euro vorhanden gewesen seien. Jedoch belaste noch immer die aktuelle Aktionärsstruktur, eine Neubewertung könnte Mitte nächsten Jahres erfolgen.
Die Analysten der WGZ-Bank empfehlen die Aktie von Degussa nach wie vor zu reduzieren.
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